Archiv der Kategorie: GEZ

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Update14.6.08: Hat geklappt – Danke an alle, die geholfen haben, Ihr seid großartig!

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VIDEO: „Das Magazin zum Adventsfest der Volksmusik“

Wer dachte, das „Adventsfest der Volksmusik“ sei ununterbietbar, den kann ich eines besseren belehren.

[blip.tv ?posts_id=1072649&dest=-1]

PS (Werbung): Die ursprüngliche Aufnahme habe ich gratis mit „OnlineTVrecorder.com“ gemacht, der Qualitätsverlust liegt an youtube. Wenn auch Sie alle wichtigen deutschen TV-Sender gratis aufnehmen möchten, verwenden Sie bitte diesen Link, dann bekomme ich ein paar “Goodwill-Punkte”, mit denen das noch komfortabler geht.

Knappheit

Wikipedia „Knappheit“

In der Volkswirtschaftslehre ist ein Gut genau dann knapp, wenn bei einem Preis des Gutes von Null mehr nachgefragt werden würde als zur Verfügung steht. Knappheit ist damit als Ursache des Wirtschaftens zu betrachten.

NDR-Pressemitteilung:

Der NDR Rundfunkrat hat am Freitag (30. November 2007) den Wirtschaftsplan des Norddeutschen Rundfunks für das Jahr 2008 genehmigt. Die Planung umfasst Erträge von 1.023,7 Mio. Euro und Aufwendungen von 1.029,5 Mio. Euro. […]
Der NDR hat damit auf seine knappe finanzielle Ausstattung reagiert.
Prof. Jobst Plog, NDR Intendant: „Die Mittel sind knapp, und dennoch ist und bleibt der NDR ein gesundes, solide finanziertes Unternehmen. […]“

Wikipedia „KEF“:

Das KEF-Verfahren verläuft in drei Stufen:
1. Anmeldung des Bedarfes durch die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bei der KEF,
2. Überprüfung durch die KEF,
3. Festsetzung der Gebühren durch die Landesparlamente, die allerdings nur die Sozialverträglichkeit der Gebühr überprüfen dürfen.

Knappheit ausgeschlossen.

Wie wird man eigentlich

… Drücker bei der GEZ? Die FAZ hat ein aufschlussreiches Interview geführt:

Frau Rehbein, wie kamen Sie zur GEZ?
Ich habe auf eine Zeitungsannonce geantwortet und bin dann an einen gewissen Peter L. (Name von der Redaktion geändert) geraten, einen Außendienstmitarbeiter der GEZ. Herr L. hatte die Anzeige selbständig geschaltet, weil er Mitarbeiter für sein Gebiet in Hessen suchte. […]
Wie ging es weiter?
Wir zogen zum nächsten Haus, wo ein sehr schüchterner junger Mann öffnete. Peter L. präsentierte ihm sofort eine Rechnung, dass er für die letzten Jahre soundso viel Euro nachzubezahlen hätte. Ich dachte: Da stimmt doch was nicht, der Mann kommt mir etwas arg leise vor.
Hat sich Ihr Verdacht bestätigt?
Plötzlich kam eine Frau in einem Auto angefahren, ging ins Haus und rief, wir sollten doch zurückkommen, wir seien doch die Leute von der GEZ. Der junge Mann habe einen Behindertenausweis.
Wie reagierte Peter L.?
Er sagte, das interessiere ihn nicht. Er habe nur seine Gebühren zu zahlen. […]

Hier ganz lesen!

Hubert Burda über GEZ-finanzierte Online-Kunkurrenz

SPON berichtet:

Jürgen Doetz, Präsident des privaten Interessenverbandes VPRT, betonte zu Schächters Ankündigung, das letzte Wort dazu hätten immer noch die Länder. „Es bedarf eines soliden Verfahrens“, sagte Doetz. Wolf-Dieter Ring, Chef der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien, ergänzte, ARD und ZDF hätten in einer „Selbstbindung“ 2004 beschlossen, nicht über die bestehende Zahl von TV- und Hörfunkprogrammen hinauszugehen.
Unterdessen bezeichnete der Verleger Hubert Burda das Verhältnis zwischen den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und den privatwirtschaftlich operierenden Verlegern im Feld der Online-Aktivitäten als „asymmetrisch“. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa sagte Burda auf den Medientagen: „Durch das hohe Gebührenaufkommen stehen ARD und ZDF auf Dauer in Konkurrenz mit den Verlagen“.
Laut dem Verleger muss geklärt werden, welche Informationen aufgrund des öffentlich-rechtlichen Auftrags im Internet verbreitet werden sollten. „Es muss definiert werden, was die für ARD und ZDF gestatteten programmbegleitenden Informationen sind und was die sogenannte Randnutzung bedeutet“, sagte Burda. „Dieses Thema könnte die EU in Brüssel noch beschäftigen.“ Die „Schieflage“ zwischen Verlegern und öffentlich-rechtlichen Sendern erfordere dringend „Regulierungsbedarf“.
Ein weiteres Problem in den Augen Burdas: Durch hohe Zuschauerzahlen im TV führten die Sender ihren Online-Plattformen viele „User“ zu. Dieser „Linking Value“ sei das eigentliche Kapital von ARD und ZDF.

Anmerkung des Bildschirmarbeiters: Dr. Burda hat natürlich recht. Hoffentlich bekommt er es auch.

ARD jugendorientiert

Die Frankfurter Rundschau berichtet über die GEZ-finanzierten Expansionspläne der ARD:

„Der öffentlich-rechtliche Rundfunk lässt sich nicht verbieten, im Onlinebereich stattzufinden“, sagte Raff beim Verbandstag des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) am Dienstag in Saarbrücken. Er warnte davor, „den öffentlich-rechtlichen Rundfunk von den nachwachsenden Generationen abzuschneiden“.

Das schafft die ARD ganz alleine, ob on-air oder online.