Tagestipps (mit Servicelinks)

Wiedertreffensschmonzes: Vermisst, RTL, 19:05 Uhr – 20:15 Uhr (Gratis aufnehmen)

„Vermisst” ist eine „Real Life”-Dokumentation, in der Menschen, die sich jahrelang nicht gesehen haben wiedervereint werden. „Vermisst“ löst Fälle, die hoffnungslos schienen, in denen Verwandte schon fast aufgegeben haben, ihren geliebten Menschen jemals zu finden. In jeder Sendung gibt es unvergessliche Momente – voller Emotionen, Tränen und Freude.

Anmerkung des Bildschirmarbeiters: Tränendrüsig, könnte unterhaltsam sein (siehe: „Nur die Liebe zählt“) oder furchtbar öde (siehe: „Bitte melde Dich“).

Spionage-Doku: Der Champagnerspion, arte, 22:15 Uhr – 23:45 Uhr (Gratis aufnehmen)

Der in den 30er Jahren aus Deutschland nach Israel geflüchtete Ze’ev Gur Arie wird 1962 – als deutscher Geschäftsmann getarnt – nach Ägypten eingeschleust, um dort ein gegen Israel gerichtetes Raketenprogramm auszuspionieren. Gur Arie übernimmt seine neue Identität so vollständig, dass er – trotz Ehefrau und Sohn in Paris – eine zweite Ehe eingeht, die seine Tarnung perfektioniert. Die Dokumentation gewährt nicht nur einen Einblick in eine der dramatischsten Spionage-Operationen nach dem Zweiten Weltkrieg, sondern zeigt auch den Preis, den die beteiligten Menschen dafür zahlen mussten.
In den 50er- und 60er Jahren leben in Kairo auffallend viele Deutsche. Einige haben sich nach dem Krieg hierher abgesetzt, andere, vor allem Wissenschaftler, wurden von Präsident Nasser engagiert, um Raketen für Ägypten zu entwickeln. Der israelische Geheimdienst ist alarmiert und sucht nach einem geeigneten Agenten, um Näheres über das Raketenprogramm zu erfahren. Die Wahl fällt auf den deutschstämmigen Major der Kavallerie, Ze’ev Gur Arie, der als Kind in den 30er Jahren nach Israel geflüchtet war.
1962 bricht Gur Arie unter der neuen Identität Wolfgang Lotz – Ex-Nazi und Millionär – nach Kairo auf. Seine israelische Frau Rivka und sein zwölfjähriger Sohn Oded werden für die Dauer der Mission nach Paris umgesiedelt. In Kairo führt Lotz ein Luxusleben und freundet sich mit hochrangigen ägyptischen Offizieren und deutschen Wissenschaftlern an. Alle sechs Monate reist Lotz heimlich nach Paris. Dort erstattet er dem Mossad Bericht und verbringt ein paar Tage mit seiner Familie. Bei einem Zwischenstopp in München begegnet er der 29-jährigen Deutschen Waltraud Neumann. Sie verlieben sich und heiraten heimlich. Damit bricht er nicht nur eine Regel des Mossad-Kodexes, sondern hintergeht auch seine Familie und seine neue Frau Waltraud, die erst später seine wahre Identität erfährt.
Ahnungslos folgt Waltraud Wolfgang Lotz nach Kairo – als perfekte Ergänzung seiner Legende. Längst spielt er nicht mehr Wolfgang Lotz, er ist es. Seinen mondänen Lebensstil als millionenschwerer deutscher Geschäftsmann aufzugeben, scheint undenkbar. Tatsächlich gelingt es ihm, unter Ausnutzung seiner neuen Frau sowie seiner deutschen und ägyptischen Freunde, die entscheidenden Informationen über das Raketenprogramm zu beschaffen. Er dringt sogar auf das Testgelände vor, wird festgenommen und wieder freigelassen. Seine Tarnung scheint perfekt. Aber dann fliegt er auf und wird endgültig verhaftet. Er gesteht die Spionage für Israel, aber kaltblütig hält er während der Verhöre an seiner Legende als deutscher Staatsbürger fest. Dies und die Tatsache, dass er nie beschnitten wurde, retten ihm das Leben.
Nach einigen Jahren im Gefängnis kehrt Lotz kurz nach Israel zurück, nicht aber zu seiner ersten Frau und seinem Sohn. Er zieht schließlich nach Deutschland und stirbt verarmt und einsam 1993 in München.

Coen-Brüder-Krimigroteske: Der unauffällige Mr. Crane, 3sat, 00:40 Uhr – 2:30 Uhr (Gratis aufzeichnen)

Mit Billy Bob Thornton, Frances McDormand, Michael Badalucco, James Gandolfini, Katherine Borowitz, Jon Polito
Der unzufriedene Friseur Ed Crane bekommt eines Tages die Gelegenheit, als Geschäftspartner in ein vielversprechendes Projekt einzusteigen. Um das erforderliche Geld zusammenzubekommen, erpresst er den reichen Liebhaber seiner Frau. So beginnt eine Folge verhängnisvoller Ereignisse. – Preisgekröntes Thriller-Drama mit subtiler Ironie.

Anmerkung des Bildschirmarbeiters: Erschreckend (aber(-)) witzig!

Um die Aufnahmelinks zu verwenden, müssen Sie sich erst beim exorbitant praktischen Onlinetvrecorder registrieren (kostet nichts), wenn Sie dafür diesen Link verwenden, erhalte ich „Goodwillpunkte“, mit denen das noch komfortabler geht – was mir die Arbeit hier erleichtert.

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