Tagestipps (mit Servicelinks)

Krankenhauscomedy: Scrubs, Pro 7, 15:10 Uhr – 15:40 Uhr (Gratis aufzeichnen)

Die Single-Kamera-Serie „Scrubs – Die Anfänger“ hat keine Lachschleife und kombiniert wie „Sex and the City“ und „Friends“ Humor mit soapigen Elementen. Neben ihrer Gag-Dichte und einem coolen Soundtrack zeichnet sich die Comedy vor allem durch originelle Schnitt-, Kamera- und Toneffekte aus: Fantasien und Tagträume der Charaktere werden in „Ally McBeal“-Manier optisch umgesetzt. Gedanken werden verbildlicht, Bewegungen durch Geräusche untermalt bzw. in Zeitlupe gezeigt. Freche Voice-Over-Kommentare des Protagonisten Dorian ergänzen das Ganze. Der Erfolg von „Scrubs – Die Anfänger“ – 2002 war die Serie u.a. für den Emmy in den Kategorien „Bestes Casting für eine Comedy-Serie“ und „Beste Regie für eine Comedy-Serie“ nominiert – kommt nicht von ungefähr: Für den brillanten Cast zeichnet Erfinder und ausführender Produzent Bill Lawrence verantwortlich. Der erfahrene Drehbuchautor schrieb u.a. TV-Skripte zu den Erfolgsserien „Friends“ und „Die Nanny“ und hob die Sitcom „Chaos City“ aus der Taufe. Regie führte ein anderer Profi, Adam Bernstein (US-Serien „Ed“ und „OZ“).

Anmerkung des Bildschirmarbeiters: Die schlaueste und witzigste Serie derzeit im deutschen TV.

Portrait: Der Spieler: Ulrich Tukur, arte, 17:45 Uhr – 18:30 Uhr (Gratis aufzeichnen)

Er ist einer der ganz großen deutschen Schauspieler, ein Multitalent. Seit fast 25 Jahren steht Ulrich Tukur auf der Bühne oder vor der Filmkamera, außerdem ist er ein begabter Musiker. Dem ins Leben Geworfensein müsse man etwas entgegensetzen, das größer ist, als man selbst, sagt Ulrich Tukur, der manchmal zum melancholischen Philosophieren neigt. Und er erzählt in diesem Film, wie und warum er Schauspieler wurde und dass Kunst und Kreativität seine Überlebensmittel sind.
Als Schauspieler liebt Tukur abgründige, zerrissene Figuren und geht immer an seine Grenzen. Tukur gab Nazi-Offiziere und Kindermörder, er brillierte als Kirchenmann im Widerstand in „Bonhoeffer – die letzte Stunde“ oder als RAF-Terrorist Andreas Baader in Reinhard Hauffs Film „Stammheim“ (auf ARTE am 24.10.2007). In Hollywood spielte er an der Seite George Clooneys im Science-Fiction-Drama „Solaris“.
Grandios sah man ihn auch als Stasi-Kader im oscargekrönten Film „Das Leben der anderen“. Darüber hinaus ist er ein fantastischer Entertainer mit einer geradezu anarchischen Spielfreude, wenn er mit seiner Band, den „Rhythmus Boys“, Schmonzetten singt. Tukur ist ein Workaholic, „ein Hamster im Laufrad“, wie er selbst über sich sagt, und dabei kokettiert er ein wenig mit seiner Rastlosigkeit.
Seit acht Jahren wohnt Ulrich Tukur, der auf der ganzen Welt unterwegs ist, in einer der melancholischsten Städte der Welt, in Venedig. Gerade hat er wieder ein neues Metier entdeckt und sein literarisches Debüt geliefert: ein beeindruckendes Buch mit skurrilen und abgründigen Erzählungen, die in Venedig spielen.
Es ist der Energiefluss des Lebens, der ihn antreibt, sagt er, aber auch der Gedanke an den Tod, der ihn täglich begleite und immense schöpferische Kräfte bei ihm freisetze.
Das Kamerateam hat Ulrich Tukur über Monate hinweg begleitet und das Porträt eines leidenschaftlichen Spielers und zugleich tiefgründigen Intellektuellen gezeichnet. Die Dokumentation folgt Tukur auf deutsche Theaterbühnen und an französische Filmsets, durchstreift mit ihm die Lagune und begleitet ihn an dem Tag, den er fürchtete wie der Teufel das Weihwasser: dem Tag seines 50. Geburtstages.

Anmerkung des TV-Arbeiters: Für Tukur gilt nicht „Ich bin Schauspieler, gebt mir Text!“, er ist ein Selbstdenker den man gerne kennenlernt.

Kabarett-Talk: SCHROEDER! SWR, 23:35 Uhr – 00:10 Uhr (Gratis aufzeichnen)

Das Erfolgsrezept des 28-Jährigen aus Freiburg: Aus dem Stand-up parodiert er alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist: Neben den üblichen Verdächtigen müssen auch Kollegen dran glauben.
Als Schroeder-Schmankerl gibt’s zur Premiere die Parodisten-Parodie eines arrivierten SWR-Kabarettisten. Doch der Junge kann auch zuhören und schlaue Fragen stellen. Seit diesem Herbst redet Florian Schroeder mit den Hauptstadtpromis auf der Bühne der Berliner Wühlmäuse.
Und jetzt gibt es Witz und Unterhaltung, größer, schöner und genauso charmant im SWR Fernsehen: Als erste wird sich Unterhaltungslady und TV-WG-Genossin Christine Westermann von „Zimmer frei“ in Schroeders Hände begeben.

Anmerkung des Bildschirmarbeiters: Das ist kein Freundschaftsdienst unter Südbadenern, ich habe Florian Schröder mehrfach live gesehen und der Mann ist einfach gut, Sie werden sich blendend amüsieren!

Um die Aufnahmelinks zu verwenden, müssen Sie sich erst beim exorbitant praktischen Onlinetvrecorder registrieren (kostet nichts), wenn Sie dafür diesen Link verwenden, erhalte ich
„Goodwillpunkte“, mit denen das noch komfortabler geht – was mir die Arbeit hier erleichtert.

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