VIDEO: Das Nazometer vs. Sarah Silverman

Die ARD macht sich lächerlich und ich habe meinen Spaß daran:

[blip.tv ?posts_id=1072521&dest=-1]


PS (Werbung): Die ursprüngliche Aufnahme habe ich gratis mit „OnlineTVrecorder.com“ gemacht, der Qualitätsverlust liegt an youtube. Wenn auch Sie alle wichtigen deutschen TV-Sender gratis aufnehmen möchten, verwenden Sie bitte diesen Link, dann bekomme ich ein paar „Goodwill-Punkte“, mit denen das noch komfortabler geht.

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9 Antworten zu “VIDEO: Das Nazometer vs. Sarah Silverman

  1. woltervplettenberg

    Kollege Broder“ muß den hyperventilierenden Guties vor und hinter öffentlich rechtlichen Kameras ja leider inzwischen einfachste Witz-Regeln – und damit auch den Nazometer-Gag – erklären.

    Was es bedeutet, der geneigten SPON-Leserschaft Witze erklären zu müssen, ist schwer in Worte zu fassen… das ist dann insbesondere das Alarmzeichen für die Pathologie dieser kollektiv und anfallsmäßig auftretenden beidseitigen Karotisstenose (Enge der Halsschlagadern, die zu einer signifikanten Verminderung der Blutzufuhr ins Gehirn führen kann), wenn sich zu dieser eigentlich würdelosen (aber hier scheint’s bitter nötigen) Tätigkeit ausgerechnet einer unserer schärfsten und dabei witzigsten Polemiker herabläßt, der – sonst voll auf die intakte Hirndurchblutung seiner Leser vertrauend – viel lieber Witze und Polemiken fabriziert als sie auch nur ansatzweise schulmeisterlich zu interpretieren!

    Aber wenn man sich umsieht, so scheint man sich nicht so sehr in der „Normalbevölkerung“ politisch korräckt aufgeregt zu haben, sondern im Wesentlichen in der journalistischen Zunft; was mal wieder unter Beweis stellt, daß man in dieser Berufgruppe das Volk nicht repräsentativ vertreten findet: es sind doch eben (ausbildungsbedingt?) ganz überwiegend Linke, wie auch in der ZEIT mal festgestellt wurde.

    Aber es gibt rühmliche Ausnahmen: Andreas Krause Landt lobte heute morgen im Deutschlandradio Kultur (hört, hört!) das Lachen:

    […]
    Das Nazometer hat jedem, der es noch nicht wusste, auf die einfachste Weise klar gemacht, dass wir einer Aufsicht unterstehen, die kein unschuldiges Wort und keinen unschuldigen Gedanken kennt. Das Nazometer war so erfrischend, weil es das längst verinnerlichte Wächteramt nach außen gestülpt und den Einzelnen von der hysterischen Selbstprüfung befreit hat.
    Das Nazometer war kein Witz über Auschwitz, sondern über die Zensur, die sich an Auschwitz schamlos vergreift. Die Obrigkeit, die Schmidt und Pocher Geschmacklosigkeit vorwirft, instrumentalisiert die Opfer des Holocaust. Sie will eben ihre eigene Machtstellung festigen. Der Vorwurf der Geschmacklosigkeit meint ja nichts anderes als den Verdacht auf Faschismus oder Rechtsradikalismus. Da knickt jeder ein, auch wenn er sich gar nichts vorzuwerfen hat. Unsere Wächter dürfen ganz offen Zensur üben. Die Obrigkeit darf wieder verbieten, dass man über sie lacht.
    […]

    Der traurige Befund über die tatsächliche Existenz der Gutmensch-Zensur (Herr Broder, warum bezweifeln Sie diese eigentlich noch?) kann nicht besser auf den Punkt gebracht werden.

    Wolter

    [Hoffe, mich für die Jakob-Ole-Konfusion „rehabilitiert“ zu haben 😳 …]

  2. @Wolter – aber klar, war doch eh kein Problem 🙂

  3. „in jedem anderen land würde soeiner vom schirm genommen“

    argh!!!!!!!!

  4. Ich kann es kaum erwarten, dass sich endlich mal jemand erfrecht, im öffentlich-rechtlichen Fernsehen Witze über alte Menschen oder Behinderte zu machen. Das nehme ich dann als Ausrede, um Ihnen zu zeigen, wie man in Großbritannien damit umgeht, in der tollen BBC-Serie „Little Britain“.

    Kleine Wünsche schnell erfüllt: Gestern Abend wiederholte Harald Schmidt die angeblich 10 Jahre alten MAZ „Pippi Stützstrumpf“…

  5. binischkinooderwas

    Joah Sarah Silverman ist voll krass … da bleibt einem der Mund offen stehen, weiss nicht ob’s ein Witz ist, aber dann ist’s doch ein Witz … witzig … naja … den Rest der Geschichte kennen wir ja schon … bin schon gespannt ob wir (die Bürger) irgendwann morgens vor’s Haus stehen müssen zum durchzählen …

  6. So, gerade hatte ich was langes geschrieben, aber es gab einen technischen Fehler, entweder das taucht noch auf, oder nicht. Auf jeden Fall, habe ich mich mit dem „Vorfall“ „DJ Tomekk“ ausführlich in meinem neuen Blog beschäftigt.
    -> nirvanainfo.de/simplewelt/
    (bald unter simplewelt.com verfügbar)

  7. Im Gegensatz zum H. Schmidt ist Sarah Silverman jüdischen Ursprungs und genau da liegt der Unterschied und die Distanz. Als Hetero überlässt man die Schwulenwitze ja auch besser den Schwulen, da sind sie wenigstens witzig und über jeden Verdacht erhaben.
    Ergo: Schmidt spinnt und Sarah ist großartig – wie immer!

    q.e.d.

  8. Pingback: Einschaltbefehl Monk « Der Bildschirmarbeiter

  9. Pingback: Fähnleinführer Krause Landt — Messitsch by Burns

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