taz über TV in den USA

Bettina Gaus schreibt in der taz über das amerikanische Fernsehen:

Ein ziemlich großer Teller
Warum es in den USA gar nicht so einfach ist, mal „über den Tellerrand“ hinauszuschauen
[…]
Wer je einsam in einem amerikanischen Motelzimmer saß und hoffte, irgendetwas – irgendetwas! – Interessantes zu finden, das über den Wetterbericht hinausgeht oder eine Serie, bis zum Rand gefüllt mit Lachkonserven oder die jüngste Reality-Soap, die sich mit dem Alltag von Verkehrspolizisten befasst, und wer dabei scheiterte: der oder die kann kein Loblied auf das Fernsehen der Neuen Welt singen. Die allermeisten Sendungen sind trostlos langweilig.

Aber wer hat nicht schon ganz genau dasselbe in einem öden Hotelzimmer mitten in Deutschland erlebt? Ich denke immer noch darüber nach, ob die Annäherung zwischen den Inhalten der TV-Programme beider Länder etwas damit zu tun hat, dass das US-Fernsehen besser geworden ist.
[…]
Wahr ist, dass ich über den jüngsten Führungsstreit in der SPD nicht von US-Medien informiert worden bin. Ich kann mir nicht helfen – mir hat da nichts gefehlt. Ich fand die Tatsache, dass darüber nicht berichtet wurde, auch keinen Beweis dafür, dass die Amerikaner halt so wahnsinnig provinzääälll sind.

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