SZ über Loriot bei Beckmann

Ruth Schneeberger fremdschämt sich in der Süddeutschen für Beckmann als Loriots Gastgeber:

Es schloss sich eine Diskussion über den Zusammenhang zwischen Tragik und Komik unter den Komikern an, bei der sich von Bülow, Dittsche und Raabe durchaus annäherten – nur einer störte: Beckmann. Er stellte die falschen Fragen an den falschen Stellen, fiel den falschen Leuten zum falschen Zeitpunkt ins Wort und brach immer dann ab, wenn es wirklich spannend geworden wäre.

Das lähmte den Schluss. Und selbst die Emotion, die Vicco von Bülow noch in letzter Minute gelang, indem der 83-Jährige, der seit Jahren zurückgezogen mit seiner Frau am Starnberger See lebt, sich herzlich für das Gespräch bedankte und mit brüchiger Stimme, aber dem gewohnt herzlichen Schalk in den Augen sagte, er würde gerne noch einmal wiederkommen, wischte Beckmann den großen Moment mit einem allzu legeren „sind immer herzlich willkommen“ gekonnt vom Tisch.

Wie eine Leserbriefschreiberin kürzlich recht passend formulierte, changiert Beckmann in seinem Nacht-Talk „stets zwischen der unangemessenen Begeisterung eines kleinen Kindes und der Unterwürfigkeit eines Assistenten der Geschäftsführung“. Und zwischendurch talkt er seine Gesprächspartner kumpelhaft-arrogant an die Wand. Was meistens nicht so schlimm ist. Und für Sport-Moderationen vielleicht bisweilen ganz angebracht. Diesmal aber war sein Gegenüber eine Nummer zu groß für ihn.

Hier ganz lesen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s